Behandlungspflege

Behandlungspflege SGB V

Behandlungspflege ist abhängig von ärztlicher Diagnostik und daraus resultierenden Verordnungen. Wo die Mitarbeit bei ärztlicher Therapie und Diagnostik erforderlich und sinnvoll ist, wird von Ärzten und Pflegekräften Präzision, fachliche Verantwortbarkeit, reibungslose Kooperation und genaue Dokumentation erwartet. Für die Behandlungspflege werden Pflegestandards erstellt, die für die Mitarbeiter verbindlich sind.

Die Mitarbeit erstreckt sich auf:

  • Blutzuckermessung
  • Blutdruckmessung
  • subcutane Injektionen
  • intramuskuläre Injektionen
  • anlegen von Infusionen
  • das Legen und Wechseln von Kathetern
  • der Transport von Untersuchungsmaterial
  • die Eintragung von Verordnungen und für die Pflegemitarbeiter wichtigen Informationen in die Pflegedokumentation
  • die qualifizierte Krankenbeobachtung und Überwachung der Vitalfunktionen
  • die Überwachung angemessener Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, incl. Diäten und Flüssigkeitsbilanzen.
  • die gewissenhafte Aufstellung und Verabreichung von Medikamenten
  • Verbandswechsel septisch und aseptisch, einschl. der Verordnung und Beschaffung der notwendigen Materialien
  • die Pflege von Kranken mit Sonden, Kathetern usw.
  • die Pflege von Stomaträgern
  • die fachgerechte Gewinnung und Versorgung von Ausscheidungen zum Beispiel für Untersuchungen
  • Portversorgung
  • die Durchführung spezieller Verordnungen, z. B. Lagerung etc.
  • die Benachrichtigung des Arztes in besonderen Situationen
  • Notfallmaßnahmen


Die Pflegekräfte halten sich strikt an die Anweisungen der Ärzte. Sie übernehmen nur solche Aufgaben, auf die sie fachlich vorbereitet sind, führen diese gewissenhaft aus, dokumentieren die Maßnahmen und überwachen deren Wirkungen. Wo nötig, geben sie dem Arzt sofort Rückmeldung.